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Sa. 10.07.21
20.00 Uhr
Veranstaltungsort
Konzertscheune

Hamburger Opernsalon zu Gast in Lüneburg

Victoria Randem, Valeriia Savinskaia, Jaka Mihelač, Elisaveta Blumina
Sommerkonzerte im Kulturforum

Hamburger Opernsalon zu Gast in Lüneburg

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Veranstalter:
Kulturforum Lüneburg e.V.

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Der "Hamburger Opernsalon" bringt die Oper in die Konzertscheune des Kulturforum Lüneburg!

Mit der Sopranistin Victoria Randem, der lyrischen Sopranistin Valeriia Savinskaia und dem Bariton Jaka Mihelač stehen an diesem Abend drei junge internationale Künstler*innen mit großen Stimmen auf der Bühne, die bereits erste Erfolge an großen Opernhäusern feierten.

Erst der Opernsalon im kammermusikalischen Rahmen ermöglicht eine Nähe zu den Künstlern, welche auf den großen Bühnen der Theaterhäuser unmöglich ist.

Die Pianistin Elisaveta Blumina begleitet diesen vergnüglichen, berührenden und überraschenden Ausflug in die Welt der Oper. Es erklingen wunderschöne Arien und Duette - Highlights und unbekannte Schätze der Oper, für Opernliebhaber und -einsteiger gleichermaßen berauschen.

Programm
(Änderungen vorbehalten)

Victoria Randem, Sopran; Valeriia Savinskaia, Sopran;
Jaka Mihelač, Bariton; Elisaveta Blumina, Klavier

Gustave Charpentier (1860-1956): Louise - "Depuis le jour" (Louise)
Valeriia Savinskaia, Sopran

Erich Wolfgang Korngold (1897-1957): Die tote Stadt - "Mein Sehnen, mein Wähnen"
Jaka Mihelač, Bariton (Tanzlied des Pierrot)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Le nozze di Figaro - "Deh vieni non tardar"
Victoria Randem, Sopran

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Cosi Fan tutte - "Soave sia il vento"
Victoria Randem, Sopran (Fiordiligi), Valeriia Savinskaia, Sopran (Dorabella) und
Jaka Mihelač, Bariton (Don Alfonso)

Léo Delibes (1836-1891): "Les filles de Cadix / Nous venions de voir le taureau... "
Valeriia Savinskaia, Sopran

Carl Maria von Weber (1786-1826): Der Freischütz - "Einst träumte meiner sel'gen Base
...Trübe Augen, Liebchen"
Victoria Randem, Sopran

Gioacchino Rossini (1792-1868): "Duetto buffo di due gatti / Duett für zwei Katzen"
Victoria Randem, Sopran und Valeriia Savinskaia, Sopran

Gioacchino Rossini (1792-1868): Il Barbière di Siviglia "Largo al factotum"
Jaka Mihelač, Bariton (Arie des Figaro)

Franz Lehár (1870-1948): Die lustige Witwe - "Vilja- Lied" (Hanna)
Valeriia Savinskaia, Sopran

Franz Lehár (1870-1948): Die lustige Witwe - "Lippen schweigen"
Valeriia Savinskaia, Sopran und Jaka Mihelač, Bariton

 

Victoria Randem, Sopran

die norwegische Sopranistin studierte Gesang an der Kunsthochschule in Oslo und am Konservatorium Barratt Due. Sie wuchs in Oslo auf und war jahrelang Mitglied des Kinderchors bei Den Norske Opera & Ballett. Während des Studiums sang sie Partien wie Susanna in »Le nozze di Figaro«, Drusilla in »L’incoronazione di Poppea«, die Hauptpartie in Jules Massenets »Cendrillon« und Gretel in »Hänsel und Gretel«.

Ab der Spielzeit 2019/20 ist Victoria Randem Mitglied des durch die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderten Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden, wo sie als Papagena in »Die Zauberflöte« debütierte. Ostern 2020 erfolgt ihr Debüt bei den Osterfestspielen in Salzburg in Henzes »La piccola Cubana«. Höhepunkte an der Staatsoper Unter den Linden waren u.a. die »Ilia» in Sir David McVicars Neuinszenierung von Mozarts »Idomeneo», »Ännchen» (Der Freischütz), »Blumenmädchen» in Parsifal unter der Leitung von Daniel Barenboim und »Jano» und in einer Neuinszenierung von »Jenufa» (Janecek) mit Sir Simon Rattle.

Mit der Saison 2021/22 wird sie ein festes Mitglied im Solisten Ensembles der Berliner Staatsoper. Sie freut sich auf die Rollen der Marzelline Fidelio, Pamina Die Zauberflöte und Alida in Péter Eötvös' Oper Sleepless. Mit der Rolle von Zerlina von Don Giovanni wird Randem an der Glyndebourne Festival debütieren, und an der Grand Theater Genève und Budapest MÜPA in der Haupt Partie Alida in Sleepless aufzutreten. In der nächsten Saison kehrt sie für ein Gastengagement an der Norwegischen Nationaloper in ihre Heimatstadt Oslo zurück.

Valeriia Savinskaia, Sopran

wurde in Moskau geboren. Mit Auszeichnung absolvierte sie das Staatliche Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium. Danach zog Valeriia Savinskaia nach Europa und begann ihr Studium am Wiener Institut für Musik und Kunst bei Prof. Elena Filipova.

Auf die großen Opernbühnen schaffte sie es als Solistin, als sie 2019 in die Wiener Staatsoper eingeladen wurde und dort viele Partien sang.

Im Sommer 2019 gewann Valeriia Savinskaia den weltweit bekannten Hanns Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs (1 Preis und «Media Press Award»). Im nächsten Sommer nahm sie bei der Inszenierung der Oper «Elektra» von Richard Strauss im Rahmen des 100-jährigen Bestehen der Salzburger Festspiele teil.

Seit September 2020 ist sie Solistin an der Deutschen Oper Berlin.

Im April 2021 nimmt Valeria Savinskaia an der Produktion der Oper «Parsifal» im Grand Théâtre Genève in der Schweiz teil. Zurzeit studiert sie Gesang bei Prof. Anna Samuil an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Jaka Mihelač, Bariton

studierte an der Hochschule für Musik in Ljubljana bei Matjaž Robavs und ist Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe. Im Jahr 2019 bekam er u.a. zwei Sonderpreise beim Gesangswettbewerb »Francisco Viñas«. 2018 war er Finalist und Gewinner des Wil-Keune-Preises beim Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. Des Weiteren erhielt er u.a. den ersten Preis beim Wettbewerb des Slowenischen Nationaltheaters Maribor, war Preisträger des Wettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und erhielt 2017 den Mozart-Sonderpreis beim Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini.

Im September 2017 debütierte er in Carl Orffs »Carmina Burana« in einer Produktion von Christoph Hagel. Mit dieser Produktion trat er 2018 in der Meistersingerhalle in Nürnberg und im Prinzregententheater in München auf. 2018 gab er sein Debüt als Fürst Yamadori in Puccinis »Madama Butterfly« im Slowenischen Nationaltheater in Ljubljana. Er war ebenso als Ottokar in Webers »Freischütz« beim Sommerfestival der Kammeroper Schloss Rheinsberg zu erleben. 2016 bis 2018 übernahm er die Hauptrollen in drei Uraufführungen slowenischer Opern. Als Solist sang er u.a. mit der Staatskapelle Berlin, den Berliner Symphonikern, dem Orchester des Slowenischen Nationaltheaters sowie mit dem Orchester der Slowenischen Philharmonie. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Jaka Mihelač Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden.

Elisaveta Blumina, Klavier

gilt nicht erst seit der Verleihung des Echo-Preises als herausragende Vertreterin der gegenwärtigen Pianistengeneration. Ihre Qualitäten gründen sich in der großen russischen Klaviertradition ganz im Stil von Heinrich Neuhaus.

Ihr musikalischer Werdegang begann aber eigentlich parallel zur Leidenschaft für das Ballett. Sie wurde schon als Kind in die berühmte Vaganov Ballett Schule in St. Petersburg aufgenommen und war fest entschlossen, Ballerina zu werden. Im Alter von 12 Jahren wurde sie an die Kunstschule des Museums "Eremitage" aufgenommen und studierte dort fünf Jahre lang Kunstgeschichte. Seit ihrer Kindheit assoziiert Elisaveta Blumina Töne und Klänge mit Farben.

Mittlerweile festigen 34 CD's Bluminas Ruf als außergewöhnliche Pianistin. Gleichzeitig gilt sie als eine der besten Interpretinnen der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Elisaveta Blumina ist gern gesehener Gast in der Carnegie Hall in New York, der Elbphilharmonie und der Hamburger Laeiszhalle, der Berliner Philharmonie, Auditorio Nacional in Madrid, St. Petersburger Philharmonie, Gasteig in München, Konzerthaus Berlin, der Beethovenhalle Bonn, der National Concert Hall Dublin sowie bei Festivals wie Verbier, Colmar, Lockenhaus oder dem Schleswig-Holstein Festival. Seit 2013 ist Elisaveta Blumina die künstlerische Leiterin vom Hamburger Kammermusikfest und seit 2019 leitet sie die Berliner Konzertreihe "Klassik-Entdeckungen", die sich besonders dem jüngsten musikalischen Spitzennachwuchs widmet.

 

Victoria Randem, Sopran
Video
: Victoria Randem: Deh vieni non tardar - Mozart - YouTube

Kartenpreise:
Karten online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in Lüneburg an der LZ-Kasse am Sande und Ticketcenter in der Rosenstraße:
€ 23,00 / Ermäßigt: € 18,60, inkl. Vorverkaufsgebühr, zzgl. Versandkosten.

Abendkasse: € 26,00 / Ermäßigt € 22,00

Veranstalter:
Kulturforum Lüneburg e.V.

 

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